Digitalisierung: Beispiele erfolgreicher Unternehmen

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Bist du gewappnet für die Transformation hin zu einer digitalen Zukunft und Arbeitswelt? Ist deine Organisation auf dem aktuellsten Stand der Technik, vereint das nötige Know-how unter einem Dach und arbeitet bereits heute zukunftsgerichtet?

Wenn du alle Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten kannst, machst du alles richtig. Wenn du deine Antworten hingegen nur zögerliche Zustimmungen oder gar Verneinungen sind: Höchste Zeit, sich mit dem Thema Digitalisierung aktiv auseinanderzusetzen.

In diesem Artikel zeigen wir dir Beispiele von drei Unternehmen verschiedener Größe und Branchen, die Digitalisierung erfolgreich und auf einem hohen Level angegangen sind und weiterhin vorantreiben.

Zudem ordnen wir den Begriff Digitalisierung für dich ein:

  • Was bedeutet das Buzzword für dein Unternehmen?
  • Worin liegen die größten Herausforderungen?
  • Wie und womit beginnt ein Digitalisierungsprozess am besten und wer kann dabei unterstützen?

Digitalisierung: Beispiele gibt es bei einer Google-Suche dutzende, hunderte, wenn nicht sogar tausende. Doch was bedeutet der Begriff im Kern, wie definiert sich Digitalisierung?

Was die Digitalisierung für dein Unternehmen bedeuten kann

Wir bei DRS definieren die Digitalisierung so:

Digitalisierung bezeichnet die Integration digitaler Technologien in bestehende Prozesse und Geschäftsmodelle. Der Begriff steht gleichzeitig auch für die Automatisierung solcher Geschäftsprozesse. Ziel der Digitalisierung ist eine effizientere und effektive Arbeit innerhalb einer Organisation zu ermöglichen.“

Was bedeutet das also für deine Organisation? Digitalisierung ist kein Trend, sondern eine anhaltende Entwicklung hin zu einer hochtechnologischen Arbeitswelt.

Dass du dich als Unternehmer oder Entscheider mit diesem Thema beschäftigt, ist keine Fleißaufgabe – es ist Pflicht, um die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit deines Unternehmens zu erhalten.

Die Vorteile sind vielfältig und erfassen nicht nur einzelne Geschäftsbereiche, sondern wirken sich übergreifend auf alle Unternehmensteile aus:

  • Prozesse werden optimiert, dadurch wird eine Effizienzsteigerung erzielt und Kosten werden eingespart
  • Umsatz- und in der Folge Gewinnsteigerung
  • Verbesserung von Arbeitsqualität sowie Steigerung von Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung (Arbeiten in einem modernen Unternehmen, Arbeitserleichterung, Arbeitssicherheit)
  • Verbesserung deiner Kundenbeziehungen, in der Folge Steigerung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
  • Sicherung der mittel- und langfristigen Wettbewerbsfähigkeit
  • Möglicherweise Innovationsführerschaft und daraus resultierende First-mover-Effekte

Du siehst: Die möglichen Vorteile und Auswirkungen einer konsequenten Digitalstrategie sind immens. Klar ist auch, dass nicht jedes Unternehmen gleichermaßen profitiert und nach kurzer Zeit bereits Umsätze und Gewinne um 500 Prozent in die Höhe schnellen.

Wichtig ist eine strategische Planung und Ausrichtung. So stellst du sicher, dass einzelne Maßnahmen ineinandergreifen und nicht getrennt voneinander im Sande verlaufen. Dabei helfen wir dir gerne.Erfolgreiche Digitalisierung: Beispiele aus der Praxis | Global Player bis Mittelstand: IKEA, BNP Paribas & mehr | Warum Digitalisierung Pflicht ist | DRS Consulting

3 Beispiele für gelungene Digitalisierung

Unternehmen, die sowohl interne Ressourcen als auch externe Beratungen eingesetzt haben, profitieren noch heute vom stellenweise frühen Mut, alles in Richtung des digitalen Wandels auszurichten.

Lass dich von den drei Beispielen inspirieren – Digitalisierung kann und sollte jeder vorantreiben: Egal, ob Global Player im IT-Business, mittelständischer Handwerker oder lokales Autohaus.

Ein Hinweis: Die Abgrenzung der Begriffe Digitalisierung und digitale Transformation ist in der Theorie trennscharf, in der Praxis hingegen nicht. Unsere drei Beispiele sind daher beiden Bereichen zuzuordnen.

IKEA denkt und digitalisiert kundenorientiert

Digitalisierung Beispiele Ikea

Kennst du IKEA? Vermutlich ja. Das schwedische Möbel- und Haushaltswarenunternehmen ist auf der ganzen Welt aktiv und berühmt für ikonische Möbelstücke wie das Billy-Regal.

Hast du schon einmal ein größeres Möbelstück aufgebaut? Das Erfolgsgeheimnis von IKEA liegt in den niedrigen Preisen bei angemessener Qualität. Gespart wird hingegen bei den Bauteilen: Jedes noch so kleine Teil eines Möbelstücks wird separat geliefert, bevor es zu Hause vom Anwender zusammengebaut wird.

Das überfordert den ein oder anderen Käufer – und hinterlässt Ärger über das blau-gelbe Unternehmen. Hier setzt IKEA mit einer Idee an, die simpel wie genial ist: Sie kaufen TaskRabbit, einen Online-Marktplatz.

Was TaskRabbit kann? Die Plattform bringt ab sofort die Kunden von IKEA mit lokalen Freelancern zusammen, die beim Aufbau helfen und dafür sorgen, dass die Teile des neuen Schranks nicht wutentbrannt in die Ecke geschleudert werden.

Das Beispiel zeigt: Digitalisierung – und auch digitale Transformation – ist immer kundenzentriert. Wie kann der Kunde vom digitalen Wandel profitieren? Die Idee von IKEA zeigt, wie mit (für einen Großkonzern) einfachen Mitteln ein großes, lange währendes Kundenproblem gelöst werden kann.

Prozessautomatisierung im Mittelstand: Der smarte Werkzeugbauer

Ein mittelständischer Werkzeugbauer mit rund 100 Mitarbeitern aus Ostwestfalen produziert nicht nur Werkzeuge, sondern repariert diese auch für andere Kunden.

Das Problem: Durch die Zusammenarbeit mit weiteren Dienstleistern wie Schleifunternehmen ist es für den Werkzeugbauer selbst, aber auch seine Kunden unübersichtlich, wo welches Werkzeug wann ist.

Der Ansatz: Gemeinsam mit seinem ERP-Anbieter entwickelt das Unternehmen eine digitale Lösung. Jedes Werkzeug wird beim Entgegennehmen mit einem kleinen Code graviert, der die Identifikation ermöglicht.

An allen Knotenpunkten wird der Code gescannt und mit dem ERP verknüpft. So sieht nicht nur der Werkzeugbauer jederzeit, wo welches Werkzeug ist, auch der Kunde kann auf Wunsch Einsicht erhalten. Neue Werkzeuge, die das Unternehmen verkauft, erhalten in der Produktion direkt eine Gravur.

Die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand: Manuelle Prozesse werden reduziert, dadurch steigen die Margen für den Werkzeugbauer. Dessen Kunden sind zufriedener, weil sie nun den Stand ihrer Reparatur jederzeit einsehen können. Selbst die Rechnungsstellung läuft automatisiert, sobald ein Werkzeug den letzten Prozessschritt durchlaufen hat.

Das Beispiel zeigt: Digitalisierung ist auch im Mittelstand ein Erfolgsfaktor.

Es ist nie zu spät: Die BNP Paribas zeigt, warum

Ein Irrglaube, dem du nicht aufsitzen solltest: „Jetzt haben wir bis heute nicht digitalisiert, das lohnt sich nun auch nicht mehr…wir machen einfach weiter wie bisher.“

Das ist falsch und gefährlich – Digitalisierung ist ein steter Wandel, bei dem ein „Einstieg“ zwar spät sein kann, aber er muss immer gewagt werden. Zugegeben: Es gibt auch Beispiele von Unternehmen, die den Einstieg verpasst haben. Nokia wird an dieser Stelle gerne genannt. Die Historie sollte dir an dieser Stelle warnendes Beispiel sein.

Dass der Versuch nie zu spät ist, zeigt der Fall der französischen Großbank BNP Paribas, die auch in Deutschland aktiv und bekannt ist. Sicher hast du schon einmal von der Consorsbank gehört – diese Marke ist der BNP Paribas zugehörig.

Erst sehr spät setzt das Finanzinstitut um CEO Jean-Laurent Bonnafé auf die Digitalisierung und investiert gezielt.

Doch mit Erfolg: Die Bank entwickelt das Produkt „Nickel“ im Jahr 2017. Darüber können Kunden ähnlich einfach wie bei den emporgeschossenen Onlinekonkurrenten um N26 in wenigen Minuten ein Konto eröffnen – beispielsweise in Tabakläden.

Zudem investieren die Franzosen in HelloBank, eine Online-Bank. Obwohl es bereits zahlreiche Konkurrenten auf dem Markt gibt, kann die Gesellschaft dank einer smarten Strategie ein starkes Kundenwachstum verzeichnen.

Zusätzlich fokussiert sich die BNP Paribas auf weitere Angebote & Co., die allesamt die klare Ausrichtung haben, den Kunden das bestmögliche digitale Angebot zu schaffen. Dazu zählt beispielsweise Paylib, das die sofortige Zahlung zwischen Einzelpersonen auf Smartphones erlaubt, oder Lyfpay, eine mobile Bezahlapp.

Die Zahlen geben dem Finanzinstitut recht. Obwohl der Konzern sehr spät auf den Digitalisierungszug aufspringt, wird er für den Mut zur radikalen Umkehr und Transformation des klassischen Geschäftsmodells belohnt.

Die Digitalisierung in Unternehmen: Eine aktuelle Herausforderung

Die vorgestellten Beispiele zeigen, dass nicht nur Know-how dazugehört, um im Zuge der Digitalisierung zu profitieren. Auch Mut, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, zu investieren, sind wichtige Faktoren.

Damit zählt die Digitalisierung zu den größten Herausforderungen, vor denen Unternehmen weltweit und vor allem auch in Deutschland stehen. Im Ländervergleich hinkt das Land der Dichter und Denker hinterher. Laut dem Digital Riser Report liegt Deutschland unter allen G20-Staaten bezogen auf die digitale Wettbewerbsfähigkeit auf dem drittletzten Platz.

Zahlreiche weitere Studien zeigen: Unternehmen beschäftigen sich zwar mit der Herausforderung, vielen fehlt jedoch das Know-how oder auch der Mut, „die Dinge anzugehen“. Die Corona-Pandemie wirkt als Beschleuniger und hat vielen Unternehmern und Entscheidern dahingehend die Augen geöffnet, dass Digitalisierung unverzichtbar ist.

Damit du nicht von deiner Konkurrenz überholt und abgehängt wirst, ist eine klare Digitalstrategie nötig. Damit die Digitalisierung von Beginn an gelingt, ist ein erfahrener Partner für Analyse und Strategieaufbau erforderlich. DRS Consulting hilft dir dabei.

Wo du mit deinem Digitalisierungsprozess anfangen kannst

Bei aller Theorie und den allumfassenden Auswirkungen der Digitalisierung fragst du dich möglicherweise: Wo soll ich anfangen? Welche Schritte, Maßnahmen und Veränderungen können ergriffen werden? Wie starte ich den Digitalisierungsprozess?

Die Antwort ist: Es gibt keine Patentlösung. Jedes Unternehmen ist anders. Als Gastronom hast du andere Anforderungen im Vergleich zu einem Einzelhändler. Auch der aktuelle Stand der verwendeten Technologien in deiner Organisation und die vorhandenen Ressourcen sind zu berücksichtigende Variablen.

Eines haben jedoch alle Unternehmen gemeinsam: Daten, Prozesse und Kommunikation. An diesen drei Stellschrauben kannst du jederzeit drehen.

Mache dir in Bezug auf deine Daten Gedanken:

  • Wie sind meine Daten aktuell strukturiert? Was ist online verfügbar, was nur in Papierform und wie möchte ich das in Zukunft gestalten?
  • Welche Daten sind wichtig, welcher weniger wichtig?
  • Wer hat wie Zugriff auf welche Daten?

Digitalisierung Beispiele Digitalisierungsprozess

Ein Anfang könnte sein, unnötige Daten zu eliminieren. Auch das harte Digitalisieren von Daten ist ein Anfang: Scanne Dokumente ein, die du zwar noch für das Archiv benötigst, dir aber in Papierform viel Platz wegnehmen.

Überlege dir auch: Wie kannst du deine Daten künftig strukturieren? Ist jedes ausgedruckte Dokument notwendig, können Prozesse vereinfacht und papierlos gestaltet werden?

Über solche Gedankengänge näherst du dich einer Prozessanalyse an. So evaluierst du deine aktuellen Arbeitsweisen und Prozesse, kannst unnötige Prozessschritte erkennen und eliminieren oder solche kennzeichnen, die aktuell manuell, künftig aber digital laufen sollen.

Kommunikation ist ein wichtiges Instrument – sowohl intern, aber auch extern gegenüber deinen Kunden. Überlege dir:

  • Über welche Kanäle kommuniziere ich mit Kollegen und Mitarbeitern? Welche Kanäle sind effizient, welche ineffizient?
  • Wie sieht die Kommunikation mit meinen Kunden, Lieferanten und Partnern aus? Gibt es Stellen, an denen die Kommunikation nicht funktioniert?

Von heute auf morgen wirst du ohne externe Hilfe keine neuen Kommunikationskanäle erschaffen können. Es ist aber ein hilfreicher erster Schritt, zu wissen, wo es hakt und wo Optimierungspotenziale liegen.

Digitalisierung ist vielfältig, alleine ohne externe Hilfe den Überblick zu wahren und eine Digitalstrategie konsequent zu verfolgen, ist schwer. Dafür gibt es spezialisierte Beratungen wie DRS Consulting.

Mit DRS Consulting mehr Umsatz durch die Digitalisierung sichern

In den Beispielen aus der Praxis und den weiteren vorgestellten Punkten wird klar: Digitalisierung ist keine „Ja oder Nein“-Entscheidung, sondern für dich als Unternehmer oder Entscheider ein Pflichtthema.

Damit sicherst du nicht nur deine Wettbewerbsfähigkeit, sondern sorgst gleichzeitig mittelfristig für steigende Umsätze, höhere Gewinne und zufriedenere Mitarbeiter und Kunden.

Um im Digitalisierungsdschungel nicht den Überblick zu verlieren, stehen wir beratend und unterstützend zur Seite. Mit über zehn Jahren Erfahrung vereinen wir die Fähigkeiten unter einem Dach, die es braucht:

  • Agilität
  • Geschäfts- und Unternehmensentwicklung
  • Digitalkompetenz

Gemeinsam mit dir entwickeln wir die für deine Organisation passende Digitalstrategie. DRS Consulting befähigt dich und deine Mitarbeiter dazu, die Digitalisierung im Unternehmen selbst voranzutreiben.

Unsere Digitalkompetenz behalten wir nicht für uns. Wir teilen sie, damit du dein Unternehmen langfristig durch den digitalen Wandel manövrieren kannst.

Worauf wartest du noch? Nimm Kontakt auf und gemeinsam sorgen wir dafür, dass deine Prozesse effizienter funktionieren, deine Systeme automatisiert werden und die Zufriedenheit deiner Mitarbeiter und Kunden.

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