Nach Wachstum streben wir doch alle. Doch gerade in der Businesswelt ist es oft ein langwieriger Prozess, der nicht von heute auf morgen erreicht werden kann und viele Hilfsmittel benötigt. In den vergangenen Jahren haben sich die unterschiedlichsten Tools dafür ausgezeichnet und unser Interesse geweckt. Heute wollen wir dir zeigen, wie du Datenpipelines effektiv für dich und dein Unternehmenswachstum nutzen kannst und den größten Effekt für dich generierst.

Was ist eine Datenpipeline?

Bevor wir uns in die komplexe Welt der digitalen Datenpipelines stürzen, erstmal zurück zu den Basics, um den Anfang verständlicher zu gestalten. Das Wort Datenpipeline stammt vom englischen Begriff Data Pipeline ab und wird umgangssprachlich in vielen großen Unternehmen auch so genannt. Grundsätzlich versteht man unter der sogenannten Data Pipeline alle Handlungen, welche die Daten durchlaufen, um am Ende an ihrem Ziel zu gelangen. Um es noch etwas einfacher zu erklären stellen wir uns eine Datenquelle und ein Datenziel vor. Wie es in so gut wie jedem Business üblich ist, liegt zwischen der Quelle und dem Ziel nicht eine gerade Linie, sondern eine Vielzahl an Zwischenschritten. Daten werden kopiert, in Clouds verschoben, weitergeleitet, formatiert und noch viel mehr. Hier sorgt die Pipeline dafür, dass bei allen zu übertragenden Daten die Weiterleitung konstant und sich deckend abläuft. All diese Schritte, ausgehend von der Quelle, die uns über etwaige Aktionen zum eigentlichen Ziel führt, werden als digitale Datenpipeline bezeichnet. Kurz gesagt, eine Datenpipeline ermöglicht es den Ablauf der Datengewinnung, -bereinigung und Datenbereitstellung in einen Automatismus zu legen.

Wofür benötige ich eine Datenpipeline?

Der Einstieg wäre geschafft, doch bestimmt fragst du dich jetzt, wozu man sogenannte digitale Datenpipelines nutzen soll, beziehungsweise wie man eine Datenpipeline für das Wachstum des Unternehmens einsetzt.  Die Gründe sind simpel und komplex zugleich. Der ausschlaggebende Grund ist meist jedoch die Schnelligkeit der Datenbereinigung und die Ordnung, sowie die gleichbleibende Konstante, die ein Automatismus, wie der einer digitalen Datenbereinigung, mit sich bringt.

Wie nutze ich digitale Datenpipelines um das Wachstum zu fördern? 

Nun, hierfür gibt es so manch geeigneten Gründe. Angefangen beim Einsparen von Arbeitsplätzen, bis hin zu dem sorgfältigen Umgang mit zu bereitstellenden Daten. Data Pipelines haben so manche Vorteile, die du als Führungskraft in deinem Unternehmen gewinnbringend und wachstumssteigernd für das Business nutzen kannst.

Schnelligkeit und Exaktheit

Wie bereits oben erwähnt, ist ein Hauptgrund um digitale Datenpipelines optimal für das Geschäft  zu nutzen, die Geschwindigkeit mit der die Daten bereinigt werden. Je schneller die Daten fertig und bereitgestellt sind, desto schneller können die folgenden Arbeitsschritte eingeleitet und zum Abschluss gebracht werden. Mit der Nutzung von Datenpipelines ist es dir möglich mehr Aufträge anzunehmen und trotzdem akkurate Ergebnisse zu bringen.

Einsparen von manuellen Tätigkeiten

Wie wir alle wissen ist die Arbeit eines Data Scientist nicht ersetzlich. Leider sind in der Businesswelt Datenwissenschaftler nur sehr schwer zu finden, oder die Suche stellt sich als sehr aufwendig und langwierig heraus, da es einen großen Mangel an sogenannten Datenwissenschaftlern gibt. Meist braucht es aber vor allem in großen Betrieben mehrere Data Scientists, beziehungsweise andere Angestellte, welche die Daten gewissenhaft bearbeiten. Da der Datenfluss in so gut wie jeder Branche eines Unternehmens vorhanden ist, gestaltet es sich oft als schwierig, Einzelheiten manuell und makellos zu überprüfen. Eine digitale Datenpipeline ist daher in großen Unternehmen mehr als notwendig. Mit der Nutzung einer Data Pipeline bleiben viele manuelle Tätigkeiten erspart und werden von einer künstlichen Intelligenz übernommen, die mit einem Machine Learning System arbeitet. Machine Learning ist ein Teilgebiet der künstlichen Intelligenz, die Muster aus Erfahrungswerten, sprich vorhandenen Daten erkennt und Lösungswege dafür findet. Darauffolgende Aufträge beziehungsweise Daten werden anhand dieser Erkenntnisse behandelt und abgearbeitet. Daher ist die Arbeit mit einer digitalen Datenpipeline oft sorgfältiger als die manuelle Version mit einem Data Scientist. Natürlich soll das nicht heißen, dass ein genannter Datenwissenschaftler im Betrieb ersetzt werden soll, da es durchaus Fälle gibt, die nicht automatisch kontrolliert werden sollten. Jedoch können manuelle Tätigkeiten und Arbeitsplätze eingespart werden, da in der Regel nur noch eine Person für den Datenhaushalt verantwortlich sein muss.

Zuverlässigkeit als A und O

Nichts ist ärgerlicher als geplante Tätigkeiten zu verschieben. Jedoch noch schlimmer ist es  zugesagten Aufträgen gar absagen zu müssen, wenn es zu unerwarteten Komplikationen kommt, wie es in der Businesswelt nur allzu oft passiert. Oft bringen Kleinigkeiten den Fluss aus dem Rhythmus und schon kommt es zu Problemen mit dem Zeitmanagement. Mit der Hilfe von digitalen Datenpipelines bleibt diese Art von Zwischenfällen jedenfalls Großteils erspart und du kannst die Zuverlässigkeit deines Unternehmens bewahren und generierst dadurch ein stetig wachsendes Business. Da Data Pipelines selbstständig arbeiten und nicht aus der Gleichmäßigkeit und Schnelligkeit gebracht werden, kommt es zu keinem Rückstau an zu bearbeitenden Daten und der Zugriff darauf ist immer vorhanden. Außerdem macht es einen guten Eindruck, wenn du mit der Treue des Unternehmens glänzen kannst. Dadurch wird ein beständiger Kundenstamm aufgebaut, der immer gerne mit neuen, wiederkehrenden Aufträgen auf das Unternehmen zurückkommt.

Innovationen leicht gemacht

Oft fällt der Umstieg auf andere Routinen, Arbeitsweisen oder Sonstiges gerade im eingesessenen Arbeitsalltag schwer. Selbst kleine Veränderungen werden im Team häufig nicht so gut angenommen, oder gar abgelehnt. Grund dafür ist, dass es eben eine gewisse Zeit andauert, bis die Dinge wieder im Workflow sind und jeder seine Aufgaben kennt. Da manche Dinge jedoch neu strukturiert oder gar neu aufgesetzt werden müssen, sind so manche Veränderungen hingegen unumgänglich. In erster Linie geht es nicht um die Veränderungen im Arbeitsalltag, sondern auch um veraltete Infrastrukturen, an die das Unternehmen gebunden ist. Dieser Art von Infrastrukturen wirken sich negativ auf das Business aus. Sie haben Funktionen, die es mittlerweile in besserer Ausführung gibt, sind starr an sämtliche Prozesse geknüpft und hindern dich und dein Business an der Weiterentwicklung um für die fortschrittliche Zukunft gewappnet zu sein. Mit dem Einsatz von Datenpipelines kannst du dein Business jederzeit an unterschiedliche Anforderungen anpassen und mit dem Tempo der Innovation voranschreiten. Die Skalierbarkeit der digitalen Datenpipelines lässt sich immer an die gestellten Anforderungen anpassen und somit mehr Flexibilität in Erneuerungen bringen. Wie jeder weiß, sind Innovationen immer ein richtiger Schritt ins Wachstum. 

Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass digitale Datenpipelines nicht nur jede Menge Arbeit abnehmen können, sondern sich auch auf jeden Fall äußerst positiv auf das Wachstums des Business auswirken. Datenpipelines bringen anhand all der aufgelisteten Punkte nicht nur ein größeres Wachstum, sondern auch mehr Ertrag, eine bessere Übersicht und eine innovative Zukunft. Außerdem lassen sich gewisse Prozesse flexibler gestalten und sorgen für Entfaltung im Unternehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.