Warum in der Krise gegründet werden sollte

Die Corona-Krise hat sowohl die Unternehmen als auch die Privatleute teilweise auf dem falschen Fuß erwischt. Sowohl geschäftlich als auch in der Freizeit scheint es aktuell kaum Möglichkeiten zu geben, die Zukunftsperspektive fehlt – oder? Auch wenn alle bisherigen Pläne beinahe undurchführbar scheinen, bleibt eine wichtige Perspektive dennoch bestehen: die Gründung und der Übergang in die eigene Selbstständigkeit. Wie dieser Schritt auch in einer Krise gegangen werden kann und warum gerade jetzt gegründet werden sollte, erfahren Sie hier.

Das aktuelle Gründungsgeschehen – was wollen Gründer heute?

Betrachtet man die nüchternen Zahlen, scheinen nicht alle das Thema Gründung in der Krise so positiv zu sehen wie wir. Seit dem Beginn der Corona-Krise im März 2020 verbucht die Deutsche Industrie- und Handelskammer sowohl weniger Unternehmensgründungen als auch weniger Unternehmensberatungen. Dies liegt jedoch im Endeffekt nicht nur an der Krise, sondern auch an zahlreichen anderen Aspekten, welche Gründer in Deutschland kritisieren. Beispielsweise wünschen sich 70% der potentiellen Gründer einen Bürokratieabbau rund um die Unternehmensgründung, etwa 58% plädieren für eine Vereinfachung des Steuerrechts und 24% benötigen in ihrem Umfeld ein besseres Breitbandnetz mit hochwertigerer IT-infrastruktur, um gründen zu können.

Der Rückgang der Gründungszahlen hat damit klare Gründe, jedoch gibt es für diese Probleme auch Lösungen. Aber warum sollte genau jetzt gegründet werden?

Unsere Top 5 Gründe, warum Sie in der Krise gründen sollten

Gründen in der Krise -so geht’s!

Wer die obigen Gründe, warum in der aktuellen Krise durchaus gegründet werden sollte, nutzen will, kann auf ein breites Portfolio an Möglichkeiten zurückgreifen. Lassen Sie sich von anderen Modellen inspirieren: Ideen wie WhatsApp, Uber oder AirBnb wurden auch in einer Krise gegründet und sind heute weltbekannt. Wir geben hier einige Tipps, mit denen Ihre Gründung in der Krise gelingt.

1. Stellen Sie sich drei Fragen.

Bevor Sie eine Gründung in Erwägung ziehen, sollten Sie sich die folgenden drei Fragen stellen:

Mithilfe dieser Fragen können Sie sicherstellen, dass Ihr Geschäftsmodell sich an die aktuelle Zeit und die damit verbundenen Probleme angepasst hat. Können Sie alle Fragen klar beantworten, sind Sie auf dem richtigen Weg. Veranlassen Sie entsprechende Schritte, um diese Fragen beantworten zu können, und suchen Sie Lösungen für mögliche Probleme.

2. Entwickeln Sie kurzfristige, mittelfristige und langfristige Perspektiven und Ziele.

Mit einem Geschäftsmodell und einer Idee ist bereits der Grundstein gelegt. Jedoch sollte auch Ihr Businessplan sich auf die Krisen-Gründung anpassen lassen. Nicht immer ist eine Krise ein perfekter Ausgangspunkt – setzen Sie deshalb realistische Ziele und freunden Sie sich damit an, auch einmal umzudenken. Auch Rom wurde nicht in einem Tag erbaut und die Wahrscheinlichkeit, direkt mit großem Erfolg in die Selbstständigkeit zu starten, ist nicht bei jeder Idee und jedem Produkt riesengroß. Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen, und erschaffen Sie sich einen Notfall-Plan sowie konkrete kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen, um Ihr eigenes Unternehmen zu einem Unternehmen der Zukunft zu machen.

3. Bleiben Sie offen für Entwicklungen.

Bei einer Unternehmens-Neugründung sollten aktuelle Markttrends wie die Digitalisierung oder ein effizientes Projektmanagement natürlich immer bereits im Fokus stehen. Jedoch sollten Sie sich nie auf Methoden zur Erreichung solcher Ziele versteifen. Bleiben Sie offen, entscheiden Sie sich auch einmal für unkonventionelle Weg und denken Sie stets in Prozessen statt in Erfolg – so bleiben Sie auch langfristig effizient und können Probleme bereits im Keim erkennen und ersticken.

Gründung – wann, wenn nicht jetzt?

Wie Sie sehen, steht einer Gründung auch in der Corona-Krise nichts im Wege – solange Sie offen bleiben, aktuelle Entwicklungen beobachten und Ihr Geschäftsmodell optimieren. Sie haben eine Geschäftsidee? Dann denken Sie darüber nach – und schaffen Sie sich eine Zukunftsperspektive in einer Zeit, in der die Zukunft noch so ungewiss scheint.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.