Bist du im Moment unzufrieden mit den Workflows deines Unternehmens und möchtest Prozesse in deinem Unternehmen neu erfinden und diese etablieren? Vielleicht hast du bereits von der Lean Denkweise gehört, jedoch jeglichen Informationsfluss direkt wieder aus dem Gedächtnis verbannt, weil du dachtest, dass das Konzept nicht zu dir und deinem Business passt. Im folgenden Artikel wollen wir dir die Einzelheiten des Lean Denkens genauer erläutern und erklären, wie du in wenigen Schritten mit der Hilfe von Lean Management Arbeitsprozesse kontinuierlich verbesserst und dein Business sich dadurch im stetigen Wachstum befinden wird.

Was bedeutet Lean? 

Gerade heute im 21. Jahrhundert erfährt die Lean Denkweise und das Lean Management immer größere Beliebtheit und Popularität, besonders in der Geschäftswelt. Lean Denken erntet von den Top Unternehmern dieser Welt jede Menge Zuspruch und ist in manchen großen Konzernen nicht mehr wegzudenken. Doch was bedeutet Lean eigentlich und wie gelangt man nun zu der Lean Denkweise? 

Konkret gesagt versteht man unter Lean alles, was mit der anhaltenden Verbesserung von sämtlichen Prozessen im Unternehmen zu tun hat. Doch nicht nur Arbeitsprozesse sollen aktualisiert und vereinfacht werden. Viel mehr steht der Mensch im Vordergrund und soll mithilfe von Lean Denken gefördert werden. Dadurch werden Abläufe maximal optimiert und unter Einsatz von richtigen Ressourcen, zum richtigen Zeitpunkt und zur richtigen Qualität ein bestmögliches Ergebnis für den Kunden erzielt. Auch die Verschwendungspolitik spielt beim Lean Management eine wichtige Rolle, da Lean auch bedeutet, Arbeitsschritte mit dem Verbrauch von geringstmöglichen Ressourcen zu bearbeiten und abzuschließen. Vereinfacht gesagt beschreibt Lean Management eine folgerichtige Entwicklung aller Prozesse, die im Unternehmen anfallen, um optimale Qualität und ein finanzielles Plus mit dem geringstmöglichen Aufwand und einer minimalen Verschwendung von Rohstoffen zu leisten. Jetzt fragst du dich bestimmt, wie auch du zum Lean Denker wirst.

Also, wie erlerne ich Lean Denken und welche Abläufe sollen verbessert werden? 

Vorab sei gesagt, dass wie überall im Leben, noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und alles im Zuge eines Selbstentwicklungsprozess reflektiert werden muss, um gut genutzt zu werden. Jedoch ist die ein oder andere Hilfestellung gerne gesehen und förderlich. Des weitern wollen wir dir eine Checkliste ans Herz legen, wie auch du garantiert zum Lean Denker Profi wirst.

Schritt 1: Leg dir ein positives Mindset an.

Auch wenn es oft schwerfällt, Umstände von der goldenen Seite zu betrachten – vor allem an einem Montagmorgen – ist es zwingend erforderlich, um eine gute Haltung in Hinblick auf dein Business zu bewahren. Mit einem Kopf voller negativer Gedanken entgehen dir Möglichkeiten und Wege, um das Lean Management noch besser umzusetzen. Versuch hinter jedem Rückschlag einen Nutzen zu sehen und aus Fehlern zu lernen. Wut und Ärger verändern das Geschehene nicht mehr und halten dich in deiner Entwicklung auf.

Schritt 2:  Helfen anstatt kontrollieren.

Heutige Führungsstile haben oft den direkten Bezug auf den Mitarbeiter als Menschen verloren. Schlimmer noch, die Vertrauensbasis ist, wenn überhaupt, nur sehr gering vorhanden. Vor allem in großen Unternehmen besteht keinerlei Verbindung zwischen Beschäftigten und den Führungskräften an sich. Lean Leadership gibt den Denkanstoß, seinen Mitarbeitern mehr zuzutrauen und weniger an veralteten Glaubenssätzen festzuhalten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Angestellte sich oft unterfordert fühlen, da wichtige Aufgaben kaum aus der Führungsebene zum einfachen Mitarbeiter durchdringen und der Arbeitstrott schnell seinen Lauf nimmt. Lean Leadership glaubt an den Angestellten und misst ihm eine enorme Bedeutung bei. Das entlastet nicht nur Führungskräfte, sondern stärkt das Selbstwertgefühl eines jeden Mitarbeiters im Unternehmen. Der Fokus wird somit auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter gelegt, um höchste Zufriedenheit zu gewährleisten und das Unternehmen voranzubringen.

Schritt 3: Gib mehr an deine Mitarbeiter ab.

Auch wenn du es nur gut mit deinem Unternehmen meinst, solltest du lernen loszulassen und deine Beschäftigten auch mal vor Herausforderungen zu stellen. Nur so wird der Arbeitstag nicht zum Arbeitsalltag, sondern bleibt spannend und wird immer wieder neu gestaltet. Angestellte mit Aufgaben und Herausforderungen, sowie mehr Zeit für dich, um in neue Projekte zu investieren, sind die positiven Folgen. Win Win kann man also sagen.

Schritt 4: Vermeide unnötige Verschwendungen.

Bestimmt gibt es den ein oder anderen Ablauf, den du gerne noch optimiert hättest, da es entweder zum Verlust von wertvoller Zeit, zur Verschwendung von Ressourcen oder zum Abgang von förderlichem Kapital kommt. Um genannte Dinge zu vermeiden investierst du am besten etwas Zeit in die Erstellung einer Liste mit allen Arbeitsprozessen, die du gerne ausbauen möchtest.

Schritt 5: Bereinige die Kommunikation.

Lange, aufwendige Kommunikationswege sind nicht nur ein richtiger Zeitkiller, sondern auch ein Stressfaktor für alle Beteiligten. Weiter erhöht sich mit jeder zusätzlich eingebunden Person die Fehlerquote. Schaffe also Möglichkeiten, um den Austausch – intern wie extern – so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten, um etwaige Probleme zu umgehen und von allen Seiten mit schnellen Rückmeldungen rechnen zu können.

Schritt 6: Fokussiere dich auf das Wesentliche.

Mit den Gedanken bereits bei der Tätigkeit von übermorgen zu sein, verschwendet nicht nur jede Menge Energie, sondern mindert auch die Qualität der jetzt zu erledigenden Aufgaben. 
Kleiner Tipp am Rande: Für maximale Produktivität ohne Ablenkung erschaffe dir ein cleanes Umfeld und verbanne alle möglichen Aufmerksamkeitsfresser vom Schreibtisch. Mit dem Handy im Flugmodus bist du sicher vor Anrufen, Nachrichten und News.

Schritt 7: Das Ziel vor Augen halten

Ziele zu erreichen ist eine wesentliche Aufgabe des Lean Leaderships. Deswegen sollte man das große Ganze und das zu erreichende Ziel stets  vor Augen haben. Sei dir bewusst, wie welche Ziele erreicht werden sollen und verliere trotz Meilensteinen und Etappenzielen nie das große Ganze aus den Augen.

Ist der Weg zu einem Lean Unternehmen arbeitsintensiv? 

Der Weg in ein Lean Business ist meist gar nicht so aufwendig wie gedacht, sondern vielmehr ein Selbstläufer, wenn du erst einmal damit begonnen hast. Anfangs mag es vielleicht umständlich sein, Vorgänge neu aufzusetzen oder vielleicht sogar neu zu erfinden. Bist du jedoch erstmal im Game drin, wirst du gar nicht mehr damit aufhören wollen eine Alternative zu bisher verschachtelten Arbeits- sowie Denkprozessen finden zu wollen. Gesagt sei jedoch, dass diese Angelegenheit anfangs Großteils in den Händen der Geschäftsführer selbst liegt, bis jeder Mitarbeiter seinen persönlichen, nachhaltigen Platz im Unternehmen gefunden hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.